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Reifenlagerung

Ab wann ist mein Reifen abgenutzt oder alt?

Ob Sommer- oder Winterreifen: Reifen mit zu geringer Profiltiefe oder zu alte Reifen sollten Sie ersetzen. In jedem Fall besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko, wenn Sie Ihre Reifen weiter verwenden.

Ein neuer Satz Reifen ist in der Regel nicht billig. Wenn neue Reifen jedoch die Mindestprofiltiefe nicht mehr aufweisen oder ein bestimmtes Alter überschreiten, müssen neue Reifen gekauft werden. Wie lange ein Satz Reifen hält, hängt davon ab, wie oft die Reifen verwendet werden, wie sie gefahren werden aber auch wie sie bei Nichtgebrauch gelagert werden.

Gesetzlich vorgeschrieben: Die Mindestprofiltiefe

Die Lauffläche eines Straßenreifens hat ein spezielles Profil, das aus Profilblöcken und -rillen sowie „Lamellen“ besteht. So haben beispielsweise Sommer- und Winterreifen je nach Einsatzzweck unterschiedliche Profildesigns. Sie können die Profiltiefe eines Reifens messen, indem Sie einen Messschieber in den Zwischenräumen zwischen den Profilblöcken verwenden. Und das sollte auch regelmäßig getan werden, denn der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor.

Allerdings empfehlen Experten (einschließlich uns 😉), die Reifen zu wechseln, wenn die Profiltiefe unter vier Millimeter sinkt; selbst mit 4 mm hat der Reifen auf nasser Fahrbahn merklich weniger Grip. Denn er kann nicht so viel Wasser verdrängen wie ein Reifen mit tieferen Profilrillen. Das Aquaplaningrisiko steigt mit abnehmender Profiltiefe deutlich an.

Wie die Profiltiefe messen?

Naheliegende Antwort: Mit einem „Profiltiefenmesser“ natürlich. So einen haben wir selbstverständlich auch bei uns. Wenn Sie bei uns sind, können Sie uns gerne danach fragen.
Ansonsten, wenn Sie auch zuhause messen möchten und keinen solchen Messschieber zur Verfügung haben, gibt es andere Optionen.
Die eine ist sehr bekannt:

Die klassische Ein-Euro-Münze-Methode

Die Profiltiefe von Ganzjahresreifen lässt sich zuverlässig mit einer einfachen 1-Euro-Münze messen. Diese Münze hat einen Außenring (der goldene / messingfarbene) mit 3 mm Durchmesser. Stecken Sie eine Münze in das Reifenprofil und prüfen Sie, ob der Außenring noch sichtbar ist. Wenn nicht, dann hat der Reifen (an der Stelle) noch mehr als 3 mm. Ansonsten sind weniger als 3 mm des Profils vorhanden.

Die Vorgehensweise bei Sommerreifen ist die gleiche wie bei Ganzjahresreifen. Sommerreifen brauchen jedoch nicht ganz so viel Profil wie Ganzjahresreifen. Deswegen reicht es, wenn der Außenring noch etwas sichtbar ist (Etwas mehr als die Hälfe sollte verschwinden, ebendiese 1,6 Millimeter).

Winterreifen benötigen deutlich mehr Profil als Sommer- und Ganzjahresreifen. Aus diesem Grund ist es sinnvoller, mit einem 2-Euro-Stück zu messen. Hier beträgt die Breite der Kante (des „silbernen“ Außenringes) 4 mm. Wenn der Reifen ausreichend Profil hat, verschwindet dieser Ring an dieser Stelle komplett.

Geht das Ganze auch ohne Nachmessen?

Nun ja, schon
In jeden Autoreifen sind nämlich sogenannte „Abriebindikatoren“ (Reifenverschleißanzeige) integriert. Diese sind in den Längsrillen des Reifens zu sehen, sobald dieser abnutzt. Ist das Profil so tief wie der Indikator, dann ist der Reifen bis auf 1,6 mm abgenutzt. Diese Methode ist aber nicht ganz so zuverlässig wie das Nachmessen mit einer Münze oder einem Profiltiefenmesser

Älterer Continental Sommerreifen mit Reifenverschleißanzeige
Älterer Continental Sommerreifen mit Reifenverschleißanzeige

Acht Jahre alte Reifen sind alte Reifen

Wenn Sie wenig fahren kann es vorkommen, dass die Profiltiefe auch nach vielen Jahren noch den gesetzlichen oder ADAC-Empfehlungen entspricht. Trotzdem sollten Sie Ihre Reifen nicht ewig fahren, da die Gummimischung mit den Jahren altert – auch wenn die Reifen wenig oder gar nicht genutzt werden.

Reifen, die acht Jahre oder älter sind, sollten ersetzt werden. Denn Gummi wird mit der Zeit hart und spröde. Verhärtete Reifen sind ähnlich gefährlich für die Verkehrssicherheit wie Reifen mit zu geringer Profiltiefe, da die Bodenhaftung zusätzlich verschlechtert wird.

Probieren Sie es einfach selbst aus:
Fassen Sie einen Ihren alten und einen neuen Reifen mal so richtig an. Versuchen Sie die Lamellen zusammen zu drücken.
Der Unterschied ist immer wieder verblüffend.

Durch die richtige Lagerung länger haltbar

Mit Reifen ist es wie mit Lebensmitteln:
Wenn man sie richtig aufbewahrt, bleiben sie länger frisch und genießbar.

Damit Ihre Reifen möglichst lange halten, gilt es bei der Lagerung einiges zu beachten:
Schützen Sie die Reifen auf jeden Fall vor Hitze, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, da sie sonst schneller altern. Lagern Sie Saisonreifen außerhalb der Saison am besten in einem trockenen, kühlen und dunklen Raum, z.B. einem Keller.

Diese Aufgabe können Sie auch gerne uns überlassen. Wir bieten Ihnen eine fachgerechte und kostengünstige Lagerung Ihrer Reifen an.
Hier erfahren Sie mehr.

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